Mittlerweile sind alle Zählerstände bei mir eingegangen. Insgesamt wurde ein Verbrauch von 43.006 kWh gemeldet, gegenüber 31.803 kWh im Vorjahr. Das ist ein Zuwachs um immerhin 35%, der sicher vor allem darauf zurückzuführen ist, dass viele wegen der Pandemie mehr Zeit auf der Insel verbracht haben als in anderen Jahren- nicht zuletzt der Autor dieser Zeilen.
Inzwischen liegt auch die Abrechnung von e.on vor, über Gesamtkosten von 10.179,64 € inkl. MWSt. Bis auf einen kleinen Rest ist dieser Betrag mit den im Vorjahreszeitraum eingezogenen Abschlägen bereits bezahlt. Das ist auch keine Überraschung, da e.on unseren Zähler nicht abgelesen hat, sondern einen nur um 2% gesteigerten Verbrauch geschätzt hat. Teilt man die Rechnungssumme durch die von e.on angesetzten 31.830 kWh Verbrauch, errechnet sich ein effektiver Preis von 31,2 Cent/kWh (inkl. MWSt., Nebenkosten, Grundgebühren etc. pp). Mit den wie im Vorjahr berechneten 32 Cent/kWh liegen wir also richtig.
Die E-Mail-Rechnungen haben vergangene Woche schon ihre Adressaten erreicht. Die wenigen, die noch per Brief angeschrieben werden müssen, erhalten ihre Rechnungen im Laufe der kommenden Woche (wie beschlossen mit einem Zuschlag von 4,50 €).
e.on kündigt an, Mitte Juli 2021 wieder einmal den Insel-Zähler abzulesen. Dann wird sicher eine erhebliche Nachzahlung auf uns zukommen. Das ist aber unproblematisch, da das Geld dafür – dem gemeldeten Verbrauch entsprechend – dann ja schon eingesammelt wurde. Die Zählerablesung wird auch wieder Gelegenheit geben, den gemeldeten Verbrauch mit dem tatsächlichen abzugleichen. Ich hoffe sehr und gehe davon aus, dass die Diskrepanz gering sein wird.